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Wechsel der Vorsteherinnen beim Finanzamt Hameln

Regierungsdirektorin Katrin Schrader ist neue Vorsteherin.


Am 16. September 2016 verabschiedete Oberfinanzpräsident (OFP) Ernst Kapitza im Rahmen einer Feierstunde die bisherige Vorsteherin des Finanzamts, Leitende Regierungsdirektorin, Sigrid Gabler und dankte ihr, die das Amt gut 12 Jahre geleitet hatte, für ihre erfolgreiche und mit viel persönlichem Engagement geleistete Arbeit. Für ihren Ruhestand wünschte er ihr alles erdenklich Gute.

Anschließend führte OFP Kapitza Frau Schrader in ihr neues Amt ein.

Regierungsdirektorin Katrin Schrader trat nach der Zweiten Juristischen Staatsprüfung im Oktober 1998 beim Finanzamt (FA) Uelzen in den Dienst der niedersächsischen Finanzverwaltung. Dem folgte der Einsatz als Sachgebietsleiterin beim FA Gifhorn. 2005 ging sie als Justitiarin zur Oberfinanzdirektion und übernahm 2011 - ebenfalls dort - die Leitung des Referats für Personalangelegenheiten des mittleren Dienstes. Ab April 2014 war sie Vorsteherin des Finanzamts Uelzen.

Das FA Hameln ist ein Veranlagungsfinanzamt mit 204 Beschäftigten und einem Steueraufkommen im vergangenen Jahr von rund 555 Mio. Euro.

Ab September 2017 wird dem FA Hameln teilweise die Zentralzuständigkeit für polnische Bauunternehmer und Unternehmer samt deren Arbeitnehmer übertragen. Diese Steuerfälle werden zentral in Brandenburg bearbeitet. Wegen der hohen Belastung für das Land Brandenburg haben sich Niedersachsen und Bayern bereit erklärt, je ein Viertel der Fälle zu übernehmen. Zukünftig werden somit ca. 17.000 Fälle in Hameln zusätzlich zu bearbeiten sein. Daher werden beim FA Hameln 41 Stellen für neue Mitarbeiter eingerichtet.

OFP Kapitza dankte in seiner Rede all denjenigen, die sich mit Einsatz und Ideenreichtum bereits in die Gestaltung dieses Veränderungsprozesses eingebracht haben.

Wie alle größeren Organisationen der öffentlichen Verwaltung sei auch die Finanzverwaltung dabei, ihre Arbeitsprozesse nahezu vollständig zu digitalisieren, erläuterte OFP Kapitza. Führungskräfte stünden dabei vor großen Herausforderungen, wenn die Technik ausfiele bzw. Anwenderinnen und Anwender diese Technik nicht hinreichend beherrschten.

Die EDV habe in den vergangenen Jahren an immer größer werdender Bedeutung gewonnen. Sie sei vom Hilfsmittel zum Betriebsmittel der Finanzverwaltung geworden. Diesem Bedeutungsgewinn der EDV müsse, neben einer gut funktionierenden Technik, auch das Führungsverhalten aller Leitungsebenen Rechnung tragen. Die niedersächsische Finanzverwaltung sei hier schon auf einem guten Weg, den sie konsequent fortsetzen werde. Schließlich gehe es darum, Bund, Ländern und Kommunen auch künftig ihre wichtigsten Grundlagen zuverlässig zu verschaffen: die Steuergelder.

Denn, so OFP Kapitza: „Ohne Steuern ist kein Staat zu machen!"

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16.09.2016

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