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Betriebstechnik

Der Begriff Betriebstechnik steht innerhalb des Staatlichen Baumanagements Niedersachsen für den Bereich der gesamten Technischen Gebäudeausrüstung (TGA).

Fachlich umfasst das Spektrum sämtliche maschinen- und elektrotechnische Anlagen und Einrichtungen, die der unmittelbaren Ver- und Entsorgung von Gebäuden, Bauwerken und Liegenschaften dienen bzw. den Bedarf ihrer Nutzer an Wärme, Kälte, Luft, Elektrizität, Wasser, sonstigen Medien, Transportleistungen, Kommunikationsmitteln, Verpflegungseinrichtungen und dergleichen decken.

Die Höhe des Energiebedarfs eines Gebäudes wird zunächst durch den architektonischen Entwurf maßgeblich beeinflusst. Dies betrifft vor allem den Jahres-Heizwärmebedarf, den Kältebedarf und den Strombedarf für die Beleuchtung und eine gegebenenfalls erforderliche maschinelle Lüftung.

Der Gesamtenergiebedarf eines Gebäudes, vorrangig der Bedarf an fossilen Energieträgern, ist unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und der Sparsamkeit mit baulichen, architektonischen und anlagentechnischen sowie organisatorischen Maßnahmen zu minimieren.

In der Betriebstechnik werden zur Versorgung von Gebäuden und Liegenschaften unter anderem mit Wärme, Kälte und Strom unter den Aspekten

  • Versorgungssicherheit
  • Wirtschaftlichkeit
  • Minimierung des Energieverbrauches
  • Umweltentlastung
  • Nutzung regenerativer Energie
  • Behaglichkeit

integrierte Konzepte entwickelt, Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung geplant, gebaut und über die gesamte Nutzungsdauer baufachlich betreut. Durch die Betreuung des Gebäudebestandes erkannte Einsparpotentiale werden zum Anlass genommen, entsprechende Energiesparmaßnahmen zu initiieren und umzusetzen.

Neben den Aufgaben im Rahmen der Abwicklung von Bauprojekten nimmt die Unterstützung der betriebstechnischen Fachkollegen in den Ämtern des Staatlichen Baumanagements sowie die Grundsatzarbeit einen breiten Raum ein. So werden für wiederkehrende oder sich zum Beispiel aus Gesetzesänderungen ergebende Aufgabenstellungen Lösungen erarbeitet, bei Bedarf anwendungsspezifisch mit dem jeweiligen Fachressort abgestimmt und eingeführt.

Für sämtliche betriebstechnischen Fragestellungen stehen in zwei Referaten qualifizierte, fachlich spezialisierte Ingenieure zur Verfügung. Das Kompetenzspektrum reicht von der Nachrichten- und Starkstromtechnik über die Wärme-, Raumluft-, Sanitär- und Maschinentechnik bis hin zu nutzungsspezifischen Anlagentechniken.

Entwurf: Staatliches Baumanagement Wilhelmshaven

Heizzentrale Marinearsenal Wilhelmshaven

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