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Staatliches Baumanagement Weser-Leine

Auf der Grundlage des Beschlusses der Landesregierung vom März 2004 wurde die Neubildung des Staatlichen Baumanagement Weser-Leine am 1. Januar 2005 wirksam. Der regionale Zuständigkeitsbereich umfasst die Grenzen der Landkreise Verden, Nienburg, Diepholz, Schaumburg und Hameln-Pyrmont sowie den Westteil der Region Hannover bis an die Stadtgrenze der Landeshauptstadt.
Der Amtsbereich beinhaltet in etwa die bis zur ersten Strukturreform im Jahre 1995 bestehenden Dienstbezirke der ehemaligen Staatshochbauämter Verden, Nienburg, Diepholz, Wunstorf, Bückeburg und Hameln - mit Ausnahme des Westteils der Region Hannover.

In diesem ca. 7.200 km² großen Bereich werden 980 Liegenschaften mit ca. 3.500 Gebäuden betreut.

Hauptsitz ist Nienburg. Daneben existieren weitere Dienststellen in Bückeburg, Hameln und Wunstorf. So werden die ortsnahe Betreuung der Bedarfsträger und die Präsenz in der Fläche in den regionalen Aufgabenschwerpunkten sichergestellt.

Das Amt hat z. Zt. rd. 130 Beschäftigte.

Als Dienststelle des Landes Niedersachsen steuert und koordiniert das Staatliche Baumanagement Weser-Leine alle Aufgaben des staatlichen Bauens. Hierbei trägt es die Verantwortung für die baulichen Maßnahmen des Bundes - militärisch und zivil -, des Landes, sowie der Staatsbäder Nenndorf und Pyrmont.

Die Betreuung umfasst schwerpunktmäßig die baufachliche Beratung, die Projektentwicklung und Projektrealisierung, einschließlich der Projektsteuerung. Dabei reduziert das Baumanagement seine Tätigkeiten zunehmend auf die nicht delegierbaren Bauherrenaufgaben und bedient sich externer Architekten und Ingenieure aller Fachdisziplinen zur Erbringung der baufachlichen Leistungen.

Das Staatliche Baumanagement arbeitet nach einheitlichen Richtlinien, die dem Wettbewerb und der Mittelstandsförderung verpflichtet sind.

Die Grundsätze des Öffentlichen Bauens - Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit - finden breite Anwendung. Die ordnungspolitische Transparenz wird gewährleistet. Besondere Bedeutung haben daher die Bereiche Kosten (u. a. Kostensicherheit), Termine (u. a. Termintreue) und Qualität (u. a. Qualitätsmanagement).

Die Aufgabenschwerpunkte des Staatlichen Baumanagements Weser - Leine liegen im militärischen Bereich, in der Betreuung der Flugplätze in Bückeburg, Diepholz und Wunstorf, sowie größerer Kasernenanlagen in Nienburg und Luttmersen bei Neustadt.

Weitere Aufgaben des Bauherrn Bundesrepublik Deutschland werden für den Zoll, das THW, den Deutschen Wetterdienst, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, das Friedrich Löffler Institut (FLI) in Mariensee bei Neustadt und die bundeseigenen Straßenmeistereien durchgeführt.

Das Staatliche Baumanagement Weser - Leine ist außerdem eines von zwei POL- Leitbauämtern (Petrol, Oil and Lubricants) in der Bundesrepublik, die für die Bundeswehr und die NATO im Pipelinebau zuständig sind.

Die Betreuung der landeseigenen Gebäude der Justiz-, Polizei-, Finanz-, Straßenbauverwaltung und des Staatsarchivs - verteilt im gesamten Dienstbezirk - mit teilweise herausragenden denkmalgeschützten Bauten erfordert eine große Bandbreite an Wissen und Erfahrung.

Dazu kommen die der Aus- und Fortbildung dienenden Einrichtungen des Landes Niedersachsen. Hier sind das Studieninstitut in Bad Münder, die Steuerakademie Niedersachsen in Bad Eilsen und Rinteln sowie die Polizeiakademie in Nienburg zu nennen.

Eine besondere Aufgabe ist außerdem die Betreuung der Staatsbäder des Landes Niedersachsen in Bad Nenndorf und Bad Pyrmont.

Die Bandbreite der Nutzer erfordert jeweils eine differenzierte und fachkundige Betreuung die durch die vorhandenen Fachdisziplinen im Staatlichen Baumanagement Weser-Leine gewährleistet ist.

Das breite Spektrum der Tätigkeiten - von den Spezialanforderungen der Bundeswehr, über den Bäderbau bis hin zur Betreuung von Behördenbauten, vor allem der Justiz - erfordert ein weit reichendes Wissen und langjährige Erfahrung, das durch regelmäßige Fortbildung auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Die Betreuungsleistungen enden nicht mit der Übergabe eines Gebäudes an den Nutzer. Neben der kontinuierlich anfallenden Bauunterhaltung gehören die regelmäßige Erfassung der Verbrauchsdaten und ein darauf aufgesatteltes Verbrauchscontrolling im Rahmen der Betriebsüberwachung zum täglichen Geschäft.

Ebenfalls zu den Aufgaben des Staatlichen Baumanagements Weser - Leine gehören die Kontrolle der Verwendung von Steuergeldern bei öffentlich geförderten Zuwendungsmaßnahmen (u. a. im Krankenhausbau), die Erstellung von nichtsteuerlichen Wertermittlungen für Grundstücke und Gebäude sowie die Erarbeitung von Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belange während der Aufstellung von Bebauungsplänen und Raumordnungsprogrammen.

Organisationsstruktur Staatliches Baumanagement Weser - Leine:

Bauamtsleiter: Dipl.-Ing. Peter Bröker
Geschäftsstellenleiter: Dipl.-Ing. Martin Hesse
Fachbereich Betriebstechnik 1: Dipl.-Ing. Thomas Popp
Fachbereich Betriebstechnik 2: Dipl.-Ing. Herbert Kunze
Fachbereich Hochbauplanung: Dipl.-Ing. Lena Bode
Fachbereich Ingenieurbau: Dipl.-Ing. Norma Emmerling
Baugruppe 1: Dipl.-Ing. Anke Engelke
Baugruppe 2: Dipl.-Ing. Holger Mißfelder
Baugruppe 3: Dipl.-Ing. Sabine Hauptmeyer-Maruschke
Baugruppe 4: Dipl.-Ing. Stefan Schmidthauer
Leitung: Peter Bröker Tel.: +49 5021 808-222
Vertretung: Thomas Popp Tel.: +49 5021 808-235
Geschäftsleitung: Martin Hesse Tel.: +49 5021 808-220
Kontakte: Staatliches Baumanagement Weser-Leine
Brückenstraße 8
31582 Nienburg/Weser
Tel.: +49 5021 808-0
Fax: +49 5021 808-236
E-Mail: Poststelle@sb-wl.niedersachsen.de
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