Die Landesbauabteilung steuert und unterstützt das Bauen für das Land und für die Bundesrepublik Deutschland in Niedersachsen. Diese beiden öffentlich-rechtlichen Körperschaften sind Eigentümer eines großen wertvollen und oft auch historisch interessanten Baubestandes, der für die vielen verschiedenen Nutzungen in seiner Funktionsfähigkeit gesichert, neuen Entwicklungen angepaßt und in seinem kulturellen Wert erhalten werden muss. Auffälliger sind naturgemäß die Neubauten und die Erweiterungen vorhandener Gebäude. Der ständige Wandel der Aufgaben des Staates, der Verwaltungsstrukturen, der Forschung und Lehre, von Kunst und Kultur initiieren bauliche Aufgaben, so dass nach projektorientierten Vorbereitungen und Planungen jährlich ein Bauumsatz von fast 500 Millionen Euro erreicht wird bei einem insgesamt zu bearbeitenden Bauvolumen von rund 5 Milliarden Euro.
Vertretung der Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Berlin
Die Landesbauabteilung ist Teil des Staatlichen Baumanagements Niedersachsen (SBN) und hierbei das Bindeglied zwischen den auftraggebenden Ministerien des Landes, des Bundes und seiner Dritten sowie den 8 Dienststellen vor Ort, die für das operative Geschäft verantwortlich sind. Hier werden die grundsätzlichen Vorgaben der Ministerien in detaillierte Ziele umgesetzt, die Erfahrungen der Bauämter ausgewertet und für andere zugänglich gemacht, Spezialwissen erworben und bereitgehalten sowie Unterstützung in der Durchführung der Bauprojekte geleistet. Daneben entwickelt die Landesbauabteilung die Ziele und Instrumente für die wirtschaftliche Führung der Bauämter. Sie konzentriert das Staatliche Baumanagement auf die baufachlichen Kernaufgaben und positioniert sie als modernen, effizienten und kundenorientierten Dienstleister.