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Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland

Auf der Grundlage des Beschlusses der Landesregierung vom 04. März 2004 wurde die Neubildung des Staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland (SBOE) am 01. Januar 2005 wirksam. Der regionale Zuständigkeitsbereich des neu geschaffenen Bauamtes umfasst die politischen Grenzen der kreisfreien Stadt Osnabrück sowie die der Landkreise Osnabrück, Vechta, Emsland, Grafschaft Bentheim und Cloppenburg.

In diesem ca. 8.335 km² großen Zuständigkeitsbereich werden ca. 1.193 Liegenschaften mit über 4.927 staatlichen Gebäuden und baulichen Anlagen betreut, die im Eigentum des Landes oder des Bundes stehen. Zuzüglich werden mehrere hundert Anmietungen - die von staatlichen Einrichtungen benutzt werden - vom SBOE baufachlich betreut.

Der Behördensitz des neu gebildeten Bauamtes ist seit dem 1. Oktober 2011 das Schloss Iburg in Bad Iburg. In Lingen und in Meppen sind auswärtige Organisationseinheiten zur Sicherstellung der Präsenz in der Fläche und zur ortsnahen Betreuung eingerichtet. Das Staatliche Baumanagement Osnabrück-Emsland hat zurzeit 106 Beschäftigte, davon arbeiten 12 überwiegend in Lingen und 14 am Dienstort in Meppen.

Die Aufgabenschwerpunkte des neu gebildeten Staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland liegen im Osnabrücker Bereich im Universitätsbau sowie in der infrastrukturellen Betreuung der Justizgebäude. Im Landkreis Vechta bildet die Betreuung der Universität Vechta und der Justizvollzugsanstalten für Männer und Frauen den Schwerpunkt der Aufgaben.

Der Aufgabenschwerpunkt im Landkreis Emsland liegt in der Betreuung der Justizvollzugsanstalten in Lingen (einschließlich der Außenstelle Groß Hesepe), der JVA Lingen-Damaschke und der JVA Meppen-Versen.

Am Dienstort in Meppen wird überwiegend an der baufachlichen Betreuung der „Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition - WTD 91" gearbeitet. Das Team in Meppen sichert eine aufgabennahe Betreuung der Bundeswehraufgaben. Für den Bauherrn Bundesrepublik Deutschland werden weiter die militärischen Anlagen der Bundeswehr in Nordhorn und in Quakenbrück sowie auf dem Fliegerhorst Diepholz baufachlich betreut.

Der zivile Bereich des Bauherrn Bund begegnet uns in der Zoll- und Schifffahrtsverwaltung, im THW und dem Deutschen Wetterdienst sowie der Bundespolizei, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und den bundeseigenen Straßenmeistereien.

Die Betreuung der landeseigenen Gebäude der Justiz-, Polizei- und Finanzverwaltung etc. und das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Osnabrück sowie denkmalpflegerisch herausragende Bauten wie Schloss Iburg, die ehemalige Klosteranlage Bersenbrück und die ehemalige Klosterkirche in Vechta usw. fordern eine umfassende Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Problemstellungen.

Die Bandbreite der Nutzerinteressen und ihrer Gebäude erfordert eine differenzierte und fachkundige Betreuung der Gebäude und Liegenschaften, die durch die baufachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten der verschiedenen im Hause vorhandenen Fachdisziplinen vertreten werden. Die Anforderungen an die Qualifikation der Beschäftigten ergeben sich aber auch durch das breit gefächerte Spektrum der vorhandenen Bausubstanz wie Schlösser, ehemalige Klosteranlagen, universitäre Forschungslabore, Hörsäle, modernste Kommunikationsanlagen, Blockheizkraftwerke, Gleisanlagen und dergleichen mehr.

Architekten und Ingenieure des SBOE arbeiten interdisziplinär zusammen und betreuen die Nutzer bei Neubauten von der ersten Projektidee über die Projektabwicklung bis zur Fertigstellung der Maßnahmen und anschließend in der Nutzungsphase der Gebäude. In die Projektabwicklung werden externe Sonderfachleute aller Fachdisziplinen eingebunden.

Gleichzeitig werden die originären, nicht delegierbaren Bauherrenleistungen erbracht und die Verwendung von Steuergeldern bei öffentlich geförderten Zuwendungsmaßnahmen (z.B. Krankenhausbau) kontrolliert.

Zu den Aufgaben des SBOE gehören ferner die Erstellung von Wertermittlungen staatlicher Liegenschaften und die Erarbeitung von Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belange während der Aufstellung von Bauleitplänen und regionalen Raumordnungsprogrammen.

Leitung:

Cristina v.Pozniak-Bierschenk

Tel.: +49 5403 7302-595
Vertretung:

Stefan Franke

Tel.: +49 5403 7302-574
Geschäftsstelle: Petra Schulte im Rodde Tel.: +49 5403 7302-569

Kontakte:

Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
Schloss

49186 Bad Iburg

Tel.: +49 5403 7302-500

Fax: +49 5403 7302-999
E-Mail: Poststelle@sb-oe.niedersachsen.de

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