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Was bedeutet SEPA für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler?

Auch die Steuerverwaltung hat zum 1. Februar 2014 ihre Zahlungsverfahren (Überweisungen, Lastschriftverfahren) den Regeln des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA) angepasst.


Kontonummer und Bankleitzahl sind durch IBAN und BIC abgelöst

Schon 2006 wurden die internationale Bankkontonummer IBAN (International Bank Account Number) und die internationale „Bankleitzahl" BIC (Bank Identifier Code) eingeführt. Seit einigen Jahren können Sie anstelle der herkömmlichen Kontonummer und Bankleitzahl in den Steuererklärungen IBAN und BIC eintragen, wenn Sie mit einer Steuererstattung rechnen.


SEPA-Basislastschrift hat Einzugsermächtigung abgelöst

Seit Februar 2014 hat die SEPA-Lastschrift die nationalen Lastschriftverfahren in den Euro-Ländern endgültig abgelöst. Ebenso wie bei SEPA-Überweisungen werden für SEPA-Lastschriften grundsätzlich IBAN (International Bank Account Number, internationale Kontonummer) und BIC (Business Identifier Code, internationale Bankleitzahl) anstatt Kontonummer und Bankleitzahl benötigt.

Die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften ist das Mandat, das die Zustimmung des/der Zahlungspflichtigen gegenüber der Finanzverwaltung zum Einzug fälliger Forderungen mittels Lastschrift und die Weisung an den Zahlungsdienstleister (Zahlstelle) zur Einlösung durch Belastung des Zahlungskontos enthält. Nach Änderung der Geschäftsbedingungen der Banken (Zahlungsdienstleister) zum 9. Juli 2012 können die einmal erteilten Einzugsermächtigungen auch für den Einzug von SEPA-Basislastschriften genutzt werden.
Durch die sog. Kontinuitätsregelung wurden bestehende gültige Einzugsermächtigungen in SEPA-Basislastschrift-Mandate umgewidmet.
Hierüber wurden alle betroffenen Steuerpflichtigen durch ein besonderes Mitteilungsschreiben informiert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter „www.sepadeutschland.de".

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